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Fragen & Antworten

Mögliche Risiken einer Transplantation

Aufklärung und Offenheit über mögliche Risiken ist unser oberstes Gebot.

Jeder Eingriff birgt Risiken in sich. Auch wenn sich die Haartransplantation nur in den obersten Hautschichten abspielt, tiefe Verletzungen also ausgeschlossen sind, wird die Information über Risiken und Nebenwirkungen bei uns an erster Stelle stehen.

Wir erfragen deshalb im ärztlichen Beratungsgespräch Ihre (Vor)-Erkrankungen, Gewohnheiten, eventuelle Allergien und Besonderheiten, die Sie vielleicht beim Zahnarzt oder anderen früheren Behandlungen bei einem Arzt erlebt haben. Daraus ergibt sich dann die Einschätzung über Ihr spezielles Risiko, das Ihnen ausführlich in dem persönlichen Beratungsgespräch erläutert wird. Alle besprochenen Details können Sie auf Wunsch in Kopie mit nach Hause nehmen.

Ist die Eigenhaarverpflanzung schmerzhaft?

 

Zu Beginn der Behandlung erfolgt, ähnlich wie beim Zahnarzt, eine örtliche Betäubung (Dauer ca. 30 Sekunden). Die Behandlung ist dadurch absolut schmerzfrei.

Ist meine Resthaarsituation ausreichend?

 

Das vorhandene Spenderhaar aus dem Haarkranz wird so umverteilt, dass ein ästhetisch gutes Ergebnis erzielt wird. Dabei ist erstaunlich, dass selbst mit wenig Spenderfläche (kleiner Haarkranz) noch ein gutes Resultat erreicht werden kann. Die Haardichte im Spenderareal wird dazu vor der Behandlung analysiert, um Rückschlüsse auf das Spenderpotential und weitere Behandlungen zu ermöglichen.

 

Habe ich nach der Behandlung Schmerzen?

 

Das Schmerzempfinden jedes Menschen ist unterschiedlich. Im Allgemeinen kann ein geringer Wundschmerz in der ersten Nacht im Bereich der Entnahmeregion auftreten. Sie erhalten wirksame Medikamente, die Sie, falls überhaupt erforderlich, einnehmen können.

Wie lange dauert eine Haartransplantation?

 

Der Behandlungsablauf ist abhängig von der Größe der Kahlstelle. Die Entnahme dauert im Regelfall ca. 30-60 Minuten, die Gesamteingriffszeit beträgt abhängig von der Anzahl der zu transplantierenden Grafts ca. 4 - 9 Stunden.

 

Warum fallen die verpflanzten Haare nicht wieder aus?

 

Die Haarwurzel verliert ihre genetische Information nicht. Da das Haarwachstum aus dem "Kranzbereich" am Hinterkopf, also dem Entnahmeareal, ein Leben lang gesichert ist, wachsen die von hier umverteilten Haare ebenfalls lebenslang.

 

Kommt es vor, dass verpflanzte Haare nicht wachsen?

 

Nein, die Voraussetzung ist lediglich eine gesunde Kopfhaut. Außerdem dürfen bei der Transplantation durch den Operateur und das Team die Haarwurzeln nicht beschädigt oder gar zerstört werden. Eine entsprechende Erfahrung des Teams ist notwendig.

 

Ist die Entnahmestelle der Haare sichtbar?

 

Nein, die Entnahmestelle der Haare ist nicht sichtbar! Bereits unmittelbar nach dem Eingriff ist die Entnahmestelle unsichtbar. Dies gilt für normale Haarlänge ab ca. 1 cm.

 

Ab welchem Alter kann ich mich behandeln lassen?

 

Es gibt keine Altersgrenze, jedoch ist Vorsicht bei sehr jungen männlichen Patienten zwischen 17 und 23 Jahren geboten, da die weitere Entwicklung des Haarausfalles eventuell hier noch nicht absehbar ist und eine falsche Erwartungshaltung die Machbarkeit beeinträchtigen können. Die medizinische Fachberatung der Kliniken schafft Klarheit, ob eine Haartransplantation zur Lösung des jeweiligen Haarproblems infrage kommt.

 

Sieht das Ergebnis der Haartransplantation natürlich aus?

 

Die Berücksichtigung der natürlichen Haargruppierung und die mikrochirurgischen Techniken garantieren den natürlichen Charakter des Ergebnisses. Zudem wird die Federzone (Haaransatzbereich) speziell natürlich konzipiert.

 

Wann bin ich nach einer Haartransplantation wieder gesellschafts- bzw. arbeitsfähig?

 

Gesellschaftsfähig und arbeitsfähig sind Sie aus medizinischer Sicht bereits am Tag nach der Operation. Sinnvoll ist allerdings eine körperliche Schonung für wenige Tage. Bei Bedarf, bis zum Verschwinden der kleinen Schürfpunkte am Oberkopf, kann an den ersten sieben Tagen nach der Behandlung, eine Kopfbedeckung getragen werden.

 

Wann wachsen die verpflanzten Haare nach einer Haartransplantation wieder?

 

Initial fallen die transplantierten Haare fast immer aus, da die Haarwurzel in den "Schongang" schaltet. Erneutes und ab dann dauerhaftes Wachstum tritt etwa nach 10 bis 12 Wochen ein.

 

Wie oft kann ich mich behandeln lassen?

 

Dies ist abhängig von der Größe der jeweiligen Eingriffe und der Elastizität der Kopfhaut. In der Regel reicht eine Behandlung für ein dauerhaftes Ergebnis aus. Man achtet dabei auf einen sehr effizienten Umgang mit dem Spenderhaar, um im Ausnahmefall (bei stark fortschreitendem Haarausfall) auch eine zweite oder dritte Behandlung ermöglichen zu können.

 

Können mir Bekannte oder Verwandte ihre Haarwurzeln spenden?

 

Theoretisch ja, es handelt sich aber immer um Fremdgewebe. Der Körper wird versuchen, es abzustoßen. Um das zu verhindern, müsste man ein Leben lang Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen einnehmen.