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Der Heilungsprozess nach einer Haartransplantation - Teil 2

February 13, 2019

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Welche Mittel helfen bei Haarausfall wirklich? Teil 1

5 Sep 2019

Haarausfall ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen auf der ganzen Welt ein weit verbreitetes Phänomen und entsprechend groß ist auch der Markt an potenziellen Heil- und Haarwuchsmitteln. Teure Shampoos oder Präparate, die als Wundermittel angepriesen werden, entpuppen sich jedoch meist als reine Mogelpackung. Egal, ob Sie lieber auf Medikamente vertrauen oder natürliche Lösungen bevorzugen – in unserem Ratgeber sehen wir uns an, welche Mittel gegen Haarausfall wirklich helfen und welche Möglichkeiten dauerhaft Abhilfe schaffen.

 

Haarausfall: Was tun?

Je lichter das Kopfhaar zu werden scheint, desto besorgter wird die betroffene Person. Wenn der Haarschwund bemerkt wird, stehen also erst einmal folgende Schritte an:

1. Ruhe bewahren! 
2. Zum Dermatologen gehen und die mögliche Ursache für den Haarverlust abklären lassen 
3. Das geeignete Mittel gegen den Haarausfall finden und - sofern möglich - anwenden

 

Eines gleich vorweg: Wundermittel gegen Haarausfall gibt es leider noch keines. Teure Mittel, die das Schwinden der Haarpracht stoppen sollen, bringen leider oft nur mäßigen Erfolg. Also stellt sich nun die Frage: Was hilft wirklich gegen Haarausfall?

 

Hilfe bei Haarausfall durch Medikamente

Viele Menschen leiden sehr darunter, wenn die Haarpracht verloren geht und so wurden mittlerweile viele unterschiedliche medizinische Präparate entwickelt, die dem Haarschwund entgegenwirken sollen. Im Folgenden gehen wir auf die Gängigsten etwas genauer ein.

 

Haarausfall stoppen mit Minoxidil

Dieses Arzneimittel wurde in den 1980er Jahren eigentlich als Blutdrucksenker entwickelt. Durch Zufall fand man jedoch heraus, dass es als Nebenwirkung androgenen Haarausfall stoppte. Seither ist Minoxidil rezeptfrei erhältlich und wird als Lösung zum Einreiben auf der Kopfhaut angeboten. Es kann sowohl von Frauen als auch von Männern zweimal täglich angewendet werden, wobei die Lösung für Frauen mit 2% Minoxidilanteil etwas schwächer ist als die 5%-Lösung für Männer. 

 

Wie das Präparat wirkt, ist nicht eindeutig geklärt. Vermutlich fördert es die Durchblutung der Haarwurzel und verbessert die Nährstoffzufuhr. In Studien wurde jedenfalls bereits nachgewiesen, dass das Medikament wirksam bei erblich bedingtem Haarausfall ist. Etwas Geduld ist allerdings erforderlich, da es etwa drei bis vier Monate dauern kann, bis dieser Effekt sichtbar ist.

Als mögliche Nebenwirkung kann es jedoch zu juckender, schuppender oder geröteter Kopfhaut kommen. In seltenen Fällen bilden sich außerdem kleine Härchen an anderen Stellen, wie etwa im Gesicht. Ein großer Nachteil ist zudem, dass Minoxidil dauerhaft eingenommen werden muss, um längerfristig wirksam zu sein. Sobald es abgesetzt wird, setzt der Haarausfall in der Regel nämlich wieder ein.

 

Finasterid gegen Haarausfall bei Männern