Die 10 skurrilsten Mythen über die Haartransplantation - Teil 1

28 Nov 2019

Gibt es über die Haartransplantation Mythen und Unwahrheiten, die man im Vorfeld wissen sollte? Besonders diejenigen, die sowohl von positiven als auch negativen Erfahrungen gehört haben, kommen ins Schwanken. Die Entscheidung für oder gegen einen solchen Eingriff wird auf diese Weise natürlich erschwert. Doch häufig handelt es sich bei vielen Erzählungen um echte Mythen oder gar Übertreibungen, die getrost ignoriert werden können. In diesem Artikel möchten wir deshalb mit den Mythen über die Haartransplantation aufräumen und die Entscheidung für oder gegen den Eingriff deutlich erleichtern.

 

 

 

Die 10 häufigsten Mythen über die Haartransplantation

 

Mythen entstehen zum Beispiel durch Gerüchte über Konkurrenten, negativen Erfahrungen mit Haartransplantationen oder besonders häufig einfach durch gefährliches Halbwissen. Auch wenn es sicherlich noch viele weitere Mythen über die Haarverpflanzung gibt, haben wir im Folgenden die 10 häufigsten Unwahrheiten und Falschbehauptungen übersichtlich dargestellt und widerlegt. 

 

Mythos 1: Nur Männer können eine Haarverpflanzung vornehmen lassen

Dass nur Männer sich einer Haartransplantation unterziehen können, gehört zu den klassischen Mythen der Eigenhaarverpflanzung. Entstanden ist diese gerne behauptete Unwahrheit, da sich vermehrt Männer Haare transplantieren lassen, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden. Der Grund dafür liegt zum Beispiel darin begründet, dass Männer den vorgenommenen Eingriff aufgrund meist kürzerer Haare schlechter verstecken können. Zudem leiden etwa 95% aller Männer unter dieser Form des Haarausfalls. Bei Frauen ist es tatsächlich auch jede Zweite, allerdings fallen die Symptome wie beschrieben eher weniger auf.

Häufig handelt es sich bei Frauen dann um einen ausgedünnten Mittelscheitel oder eine erhöhte Stirn. Auch wenn der Haarausfall bei Frauen deutlich seltener vorkommt, ist natürlich dennoch eine Haartransplantation möglich. Bei Frauen werden zudem vermehrt Augenbrauentransplantationen oder ähnliche Eingriffe durchgeführt. Dass eine Operation also nur bei Männern möglich ist, können wir also getrost in die Schublade mit den typischen Mythen der Haartransplantation stecken.

 

Mythos 2: Nach einer Haartransplantation bleiben Narben

So manch einer behauptet, dass nach dem Eingriff Narben zurückbleiben, andere kontern mit dem Gegenteil. Was stimmt denn nun? Der Grund für diese Unklarheit entsteht durch die unterschiedlichen Methoden der Haartransplantation, die bei den jeweiligen Eingriffen angewendet werden.

Bei der modernen FUE Methode entnimmt der behandelnde Arzt die zu verpflanzenden Grafts einzeln aus den Haarkanälen des Spenderbereichs der Haartransplantation am Hinterkopf. Auch nach Abklingen des Wundbereiches entstehen dem Patienten hier keine sichtbaren Narben. 

Dennoch müssen wir auch eingestehen, dass eine eher altmodische Operationsmethode existiert, bei der es tatsächlich zur Narbenbildung kommt. Ärzte, die mit der FUT Methode operieren, entnehmen einen ganzen Hautstreifen aus dem Hinterkopf und nähen ihn nach dem Eingriff wieder ordnungsgemäß zu. Auch wenn diese Technik eine natürliche Haardichte garantiert, bleibt nach der Heilung eine lange Narbe am Hinterkopf zurück. Durch etwas längere Haare lässt sich diese aber geschickt verbergen.

 

Mythos 3: Eine Haartransplantation funktioniert nur im Winter

 

Auch wenn die Jahreszeiten bei der Haartransplantation grundsätzlich ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen, gehört diese Aussage zu dem typischen Mythen der Haarverpflanzung. Die Operation ist grundsätzlich zu jeder Jahreszeit möglich. Als Patient kann man dann abwiegen, ob es für einen selbst sinnvoller ist, den Eingriff in der warmen oder doch lieber der kalten Jahreszeit vornehmen zu lassen.

Frühling und Sommer haben zum Beispiel den Vorteil, dass man nach der Haartransplantation ein Basecap tragen kann ohne das man damit auffällt. Für den Winter sprechen allerdings mehrere Dinge. Beispielsweise, dass man als Patient nicht für einige Zeit auf das Schwimmen nach der Haartransplantation verzichten muss. Um die Wunde vor Fremdkörpern zu schützen, ist nämlich vorläufig auf die Erfrischung im Schwimmbad oder dem Badesee zu verzichten. Wer sich für eine Operation in anderen Ländern wie zum Beispiel der Türkei entscheidet, profitiert im Winter zudem von günstigeren Flugpreisen, da man nicht in der Urlaubssaison fliegt. Übrigens kann man als Patient auch in der kalten Jahreszeit eine Wintermütze aufsetzen, um die vorgenommene Operation zu verdecken.

Es bleibt also festzuhalten, dass der Termin für die Haartransplantation zu jeder Jahreszeit und nicht nur im Winter festgelegt werden kann.

 

 

Mythos 4: Die vorgenommene Haarverpflanzung fällt immer auf

Auch das ist eine übliche Falschaussage über die Operation. Pauschal lässt sich das nämlich nicht einfach so behaupten. Für einen Laien ist die Haartransplantation unauffällig. Experten können die vorgenommene Operation aber bei genauem Hinsehen sicherlich an der genutzten Haarlinie oder der gesetzten Haardichte erkennen. Auffallen wird der Eingriff zum Beispiel auch dann, wenn der erblich-bedingte Haarausfall im Laufe der Zeit weiter voranschreitet. Da die Haare dann natürlich weiter ausfallen, entstehen dann nach gewisser Zeit gewisse Lücken.

Auch wenn ein Laie die Operation dann in der Regel immer noch nicht erkennt, kann Ihnen als Patient eine Haartransplantation in mehreren Sitzungen weiterhelfen. Nach einigen Jahren lassen Sie dann in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt, eine zweite Sitzung vornehmen.

 

 

Mythos 5: Nach der Haartransplantation fallen die Haare irgendwann aus

Diese Aussage hält viele Interessierte davon ab, sich für die Haartransplantation zu entscheiden. Denn warum sollte man den Eingriff überhaupt wagen, wenn die Haare irgendwann sowieso wieder ausfallen. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um eine von vielen typischen Mythen über die Haartransplantation. Die Aussage kommt möglicherweise zu Stande, da es nach dem Eingriff zunächst zum typischen Shock Loss nach der Haarverpflanzung kommt. Dabei sind in den ersten drei Monaten lediglich 10% der transplantierten Haare ersichtlich. Ab diesem Zeitpunkt wachsen die Haare dann aber mehr und mehr. Nach etwa einem Jahr kann man dann das finale Ergebnis bewundern.

Vielleicht hat sich die falsche Behauptung auch deshalb durchgesetzt, da viele Menschen nicht wissen, dass ein Großteil der Haare am Hinterkopf und an den Seiten nicht dem genetischen Haarausfall unterliegt und dementsprechend auch nicht ausfallen genau. Da eine Haarverpflanzung aufgrund dieser Eigenschaft überhaupt erst möglich wird, handelt es sich also um eine typische Unwahrheit. Grundsätzlich ist die Haltbarkeit der Haartransplantation nämlich lebenslang. 

 

In Teil 2 unserer Blogreihe 'Die 10 häufigsten Mythen über die Haartransplantation' gehen wir auf 5 weitere Unwahrheiten ein.

 

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